16.09.09 Villafranca nach O Cebreiro
Ausgangspunkt : Villafranca 504 m 2'620 Einwohner
Distanz : 28.5 Km bis Santiago noch 180 Km
Zeit : 8.15 Std.

Heute wollten wir nicht bis zum O Ceibro gehen, sondern wenn moeglich, nur in ein kleines Dorf vorher. Irgendwie hatten wir vor diesem Berg eine grosse Ehrfurcht. Wir atten schon viel gehoert auf der Strecke und es musste wirklich ein Monster von einme Berg sein. Welcher man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Im 1. Restaurant welches offen hatte hielten wir an um zu Fruehstuecken, Wie ueblich gab es nur Kuchen und Tee. Ich essen nun schon fasst 4 Wochen nur suesses am Morgen. wo sind denn meine ueber alles gelibten Koerner oder Muesli? Es waere so schoen.
Um 7 Uhr gingen wir weiter. Der Weg fuehrte der Strasse nach un es lief wirklich sehr gut. Nach einiger Zeit hielten wir an und entschieden uns bei einem Schinkenbrot und Bier um 11 hr, dass wir weiter laufen wollten und somit nahmen wir den O Ceibro gleichwohl zum Angriff.
Die Umgebung schien immer mehr sich der Schweizer Umgebung zu gleichen. Auch das Wetter hatte sic allmaehlich dem schweizer Wetter angeglichen. Langsam fing es an mit der Steigung. Es war aber dennoch eine der schoensten Etappe in ieser Reise. Unterwegs traff ich noch 3 Irlaender welche die Reise mit dem Vater machten. Joe, Peter und John. Wirklich sehr freundliche Jungs. Der Wind wurde immer staerker und es fid an zu niesselregnen. Ich entwchied mich den Poncho anzuziehen, damit die Jacke nicht zu Nass wird. Ich hatte ja nur diese Jacke und falls esam Abend noch kaelter wuerde haette ich nichts anzuziehen. Der Aufstieg war sehr hart. Wir mussten 600 Hoehenmeter zuruecklegen innerhalb vn 6 Km.
Gluecklich waren wir als Iguchi und ich oben ankamen. Gleichzeitig bekann es zu Hageln. Wir waren froh, dass wir in die Heerberge gehen konnten und uns Duschen. Hier kam das Tuepfchen auf das I, wir hatten nur kaltes Wasser, on durchfroren und dann dies nochDie Herberge sah SUPER aus aber eben nur Kaltwasser. Die beiden Franzosen weigerten sich zu Duschen (ich verstehe nun wenn man sich nach Pariser Art parfurmiert). Igutrchi und ich wagten uns unter die Dusche. Dannach gabe ncoh das waschen der Waesche. Welche uebrigens nicht trocknete.
Somit war die gute Laune ein wenig weg. Dennoch mussten wir dies akzeptieren. Da vor 4 Uhr alles ausgebucht war und sonst nur wenige Schlafgelegenheiten moeglich waren und das Wetter immer schlechter wurde.
Als wir die naechste Route besprachen, bin ich noch schnell ins Zimmer gegangen. Da sah ich 2 mir bekannte Leute welche eben noch anstanden mit 2 anderen Leuten. Die vor Leute vor ihnen erhielten die letzten 2 Plaetze und die beiden anderen mussten leider wieder abziehen. Sie fragten mich ob ich Ihnen helfen koennte. Ich fragte die Hospitalera wo man noch Platz erhaten koenne. Sie sagte im Hostal gaebe es sicher noch Platz. Ich ging mit Ihnen hin aber leider war alles ausgebucht und wir versuchten es nochin 4 anderen Restaurants. Beim 5 gab es endlich Platz ein Zimmer mit 3 Betten, da die beiden isch aber unterwegs kennengelernt hatten tavel der Kanadier und die Theresa aus Australien und der Altersunterschied betraechtlich war mussten die beiden zuerst untereinander einen Schlafvertrag abschliessen. Schlussendlich kam es zur Einigung und die beiden nahmen das Zimmer. Es blieb Ihnen im uebrigen nicht viel anderes uebrig. Naechstes Dorf war 10 KM weiter weg. Das Wetter war in der Zwischenzeit auch schlechter es hatte Nebel gegeben. Ich ging ins Bett um meinen Koerper ein wenig zu erwaermen.
Am Abend hatten wir einen sehr Internationalen Tisch. Theresa, Victor, Tavel,Francois, Jaques, Iguchi und ich. Somit war Kanada, Australien, Japan, Frankreich, Spanien und die Schweiz vertreten. Auf alle Faelle war es ein sehr lustiger Abend und es wurden viele Ideen ausgetauscht. Der Wein, welcher wir eingenommen hatten, um uns aufzuwaermen, erbrachte auch seine notwendige Wirkung. Danach ging es weiter um noch 2-3 chupitos einzunehmen, welche helfen sollten die Fuesse zu waermen. Es half wirklich und schon bald ging es ins Bett da es schon 21Uhr30 war.
Am Abend mit Theresa, Iguchi und Francois
Im Eichelwald die Wege welche wir gehen muessen
Sieht es nicht wie in der Schweiz aus?
Ein kleines Dorf in Galicia
Theresa und Victor beim Gespraech